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MBSoft-NRW GbR.
Ein Unternehmen der MB-Gruppe
   
   
   
   

Schritt 1

Ihre Zuschlagsätze, diese werden sofort umgerechnet für das Formblatt 221

Schritt 2

Kaufpreis des Bohrgerätes: Ihr Kaufpreis, ob neu oder gebraucht

Nutzungsdauer des Gerätes: die Zeit, die Sie das Gerät nutzen können, ohne einen erhöhten Reparaturbedarf zu haben. Unterschied zur steuerrechtlichen: diese hat das Ziel sowenig Steuern wie möglich zu entrichten, d.h. je kürzer die Nutzungsdauer desto größer die Abschreibungen. Nehmen Sie diese, obwohl Ihre tatsächliche Nutzungsdauer größer ist, so verteuern Sie Ihre Arbeit unnötig.

Finanzierungsdauer/Zinssatz: Das App verteilt die Zinsen (die Sie bezahlen oder als Kapitalverzinsung erhalten möchten) über die Nutzungsdauer. Ist die Finanzierungsdauer kleiner als die Nutzungsdauer wird automtisch der Vorfinanzierungsaufwand berücksichtigt. Zinssatz als effektiven Zinssatz eingeben.

Jährliche Teuerung: So wie der tägliche Lebensunterhalt der Inflation unterliegt, so auch Ihr Bohrgerät. Allerdings ist die Teuerungsrate nicht mit der normalen Inflation vergleichbar, denn Maschinen steigen oft viel höher im Preis. Beispiel VW Golf, Kaufpreis ca. 3.300 Euro 1977 heute müßten Sie ca. 19.000,- dafür zahlen entspricht ca. 6 % p.a. Der hat zwar eine viel bessere Ausstattung als damals, aber ähnlich wird es sich bei Ihrem Bohrgerät verhalten.

Gesamtstunden: am einfachsten ist es sich jedes Jahr den Zählerstand zu notieren und den Unterschied zum Vorjahr als Jahresgesamtstunden für das Vorjahr zu verwenden. Aufgrund Ihrer Einschätzung zur Auftragslage können Sie festlegen, wieviele Stunden Ihr Gerät voraussichtlich im kommenden jahr im Einsatz sein wird. Hierbei fallen aber auch Stunden an, in denen das Gerät nicht arbeitet z.B. für das Verladen. Diese unproduktiven Stunden möchten Sie sicherlich auch bezahlt bekommen. z.B. 50 Stunden im Jahr für Verladung etc.

Wartungskosten: jährlich für z.B. Ölwechsel, Filterwechsel etc.

Reparaturkosten: jährlich für die Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit des Gerätes

Bohrkronen: jährlicher Aufwand für den Verbrauch an Bohrkronen, Bohraufsätzen etc.


Schritt 3

Das Bohrgestänge und der Bohrhammer haben erfahrungsgemäß nicht eine so lange Nutzungsdauer wie das Bohrgerät, deshalb wird hier differenziert. Kosten für das gesamte Bohrgestänge eines Gerätes, egal ob für diesen Auftrag benötigt oder nicht.


Schritt 4 Ergebnis

Hier sehen Sie die Umrechnung der Kosten auf das Vorjahr und das geplante Jahr als Vergleich.

Schritt 1 für Stillstand

Ausführungszeit: lt. Ihrer Kalkulation geplante Vorhaltezeit z.B. 19 Bohrungen = 19 Tage, An- u. Abfahrt sowie Auf- und Abbau 1 Tag, ergeben 20 Tage

Material: in diesen 20 Tagen aus dem Beispiel verarbeiten Sie Material für 10.000,- (Kies, Ton, Sonden u.ä.)

Lohn: der Lohnaufwand einschl. Lohnneben- u. Zusatzkosten für 20 Tage aus dem Beispiel

Gerät: in den 20 Tagen arbeitet Ihr Gerät 59 Stunden ergibt für dieses Beispiel 10.000,-

Zuschläge kommen aus Schritt 1

Schritt 2 Ergebnis für Stillstand

Bei Stillstand ist Ihr Gerät unproduktiv, als verarbeiten Sie kein Material

Lohn: können Sie Ihr Personal nicht auf einer anderen Baustelle einsetzen, so fallen für Ihren Auftraggeber die Personalkosten an, obwohl nicht gearbeitet werden kann

Gerät: da Ihr Gerät nicht arbeitet, verbraucht es auch keinen Treibstoff, Bohrkronen etc., berechnet werden deshalb nur fixe Kosten für Vorhatung des Gerätes

Baustellengemeinkosten und Allgemeine Geschäftskosten verändern sich in der Regel nicht, egal ob Ihr Gerät arbeitet oder nicht.

Wagnis und Gewinn: wie vor

Als Summe sehen Sie die Stillstandskosten je Tag für Ihren Auftrag. Dieses können Sie auch verwenden, falls Ihr Auftraggeber von vornherein in seinem Leistungsverzeichnis eine Position dafür vorsieht.

Es ist zu empfehlen dem Auftraggeber die evtl. Stillstandskosten vor Auftragerteilung mitzuteilen, so müssen Sie später nicht darum streiten. Sie können der Urkalkulation auch Screenshots Ihrer Berechnung beifügen.

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